Aktuelle Meldungen

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4.8.2016 - „Guck! Da unten wohne ich!“ Ferienpass beim LSV ():

Wie in den Jahren zuvor, konnten am vergangenen Wochenende die Teilnehmer des Ferienpasses aus Osterode und Herzberg beim LSV Kreis Osterode einen Segelrundflug machen. Aus beiden Städten waren die Plätze mit je 20 Kindern komplett besetzt.
Die Mitglieder des LSV begannen bereits morgens um neun Uhr den Start auf zu bauen und die Flugzeuge für die Kinder vorzubereiten. Während dessen trafen die ersten Kinder ein und konnten schon mal einen Blick auf die Segelflugzeuge werfen. Um zehn Uhr ging es dann für die Ferienpass-Kinder in die Luft. Staunende Blicke am Boden verfolgten die Flugzeuge auf ihrem Weg in die Luft. Bis jedes Kind einmal in die Luft kam, vergingen natürlich einige Stunden, aber es hat sich gelohnt. Die begeisterten Kinder tauschten hinterher ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus und kamen zu dem Schluss: „Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei!“

4.8.2016 - Vom Kampfjet ins Segelflugzeug ():

Am vergangenen Sonntag absolvierte Brian Moore (42) vom LSV Kreis Osterode seine ersten Alleinflüge in einem Segelflugzeug.
Das Wetter lies es eigentlich nicht erwarten, dass am Sonntag noch die Möglichkeit bestand, die sogenannte A-Prüfung zu fliegen. Die durchziehenden Schauer und der böige Wind stellten ein echtes Hindernis dar. Jedoch fand sich ein kleines Wetterfenster ohne Regen und Wind, in welchem die zuständigen Fluglehrer ihren Schützling alleine in die Luft lassen konnten. So flog Brian Moore aus Duderstadt seine drei Alleinflüge absolut fehlerfrei und sauber. Dreimal musste er alleine mit dem Schulungsflugzeug, der ASK 21, starten und landen und dabei die vorgegebene Platzrunde sauber abfliegen. Traditionell bekam er nach bestandener Prüfung von Fluglehrer Maik Deppe einen Strauß Brennnesseln in die Hand gedrückt. Dieser soll das Feingefühl beim Fliegen verbessern. Zur Segelfliegertradition gehört auch ein Klapps auf den Allerwertesten von den anderen Vereinsmitgliedern. Dieser soll das Hosenbodengefühl schärfen und das erfliegen der Thermik erleichtern. Beides – die Brennnesseln und den Klapps – nahm Moore mit einem Lächeln, denn er weiß, dass jetzt die Ausbildung weiter geht und er der Segelfluglizenz ein Stückchen näher gekommen ist.
Für Moore ist es nicht die erste Flugerfahrung, die er auf dem Flugplatz bei Hattorf gesammelt hat. Der aus Los Angeles stammende Moore begann bereits 1989 eine Segelflugausbildung in den USA, wurde dann jedoch bei der US Air Force zum Kampfjetpiloten einer F18 Hornet ausgebildet und hat auf dieser 600 Stunden Flugzeit angesammelt. Stationiert war er auf den Flugzeugträgern USS Kennedy und USS Nimitz. Nach der Militärzeit wanderte er mit seiner Frau und den vier Kindern vor sieben Jahren aus und landetet in Duderstadt, wo er als Ingenieur arbeitet. Die Segelflugzeuge über seinem Haus haben den alten Traum vom motorlosen Flug wachgerufen und so kam er 2015 zum LSV Kreis Osterode.

6.6.2016 - Falk Pätzold für Deutsche Meisterschaft qualifiziert ():

Auch in diesem Jahr treten wieder Piloten des LSV auf verschiedenen Wettbewerben an, um den Sieg nach Hause zu holen. In der vergangenen Woche endeten der Jena Cup im Saale-Holzland Kreis und das Vergleichsfliegen in Brokow im Kreis Brandenburg.
Aber stellt sich dabei die Frage: Segelfliegen und Wettbewerb – geht das überhaupt und wenn ja – wie? Segelfliegen ist eine Sportart, die sich meistens weit ab von Zuschauern und Publikum abspielt. Zwar gibt es den Kunstflug, der auch was für das Zuschauerauge bietet, aber beim Streckenflug gibt es kein Publikum und nur wenige Zuschauer auf den Flugplätzen, da sich das Geschehen weit ab von jeglichem Publikum in großen Höhen abspielt. Aber natürlich wollen Segelflieger ihr Können und ihre Leistungen untereinander Vergleichen. Dafür gibt es dann die Segelflugwettbewerbe, bei denen es um die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit geht. Hierbei werden zwei Aufgabeformen unterschieden: Bei einer Racing Task fliegen alle Piloten dieselbe Strecke am und der schnellste gewinnt. Die andere Aufgabenform sind die Assigned Area Tasks (AAT). Hier wird eine Mindestflugzeit vorgegeben und die Piloten können sich ihre Wendepunkte frei auswählen. Sow wird den Piloten mehr Freiraum für individuelle Flugwege und Entscheidungen gegeben.
Am Jena Cup traten vom 12. bis zum 21. Mai Falk Pätzold mit einer LS4, Marius Dreier mit dem Discus 2c und Benjamin Josuttis mit dem Discus 2b des niedersächsischen Landesverbandes an. Insgesamt starteten 85 Piloten in drei Wertungsklassen (Standard, 18m und Clubklasse).
Die Wetterbedingungen in Jena waren über den gesamten Zeitraum des Wettbewerbes nicht ideal, die Piloten hatten mit schwachem Steigen und starkem Wind zu kämpfen. An vier von zehn möglichen Tagen war das Wetter für Wertungsflüge günstig. An den übrigen sechs Tagen wurde der Wettbewerb aufgrund schlechten Wetters neutralisiert. An Tag drei des Wettbewerbes wurde unter schwierigen Bedingungen geflogen, was zur Folge hatte, dass nahezu die gesamte Clubklasse außenlanden musste.
Leider wurde der Jena Cup durch einen Unfall während der Startphase am neunten Tag überschattet. Eines der Schleppflugzeuge, welche die Segelflugzeuge in die Luft bringt stürzte ab. Daraufhin wurde der folgende Tag ebenfalls neutralisiert und kein Flug durchgeführt. Die Teilnehmer trafen sich dafür zum Austausch und zur Siegerehrung. Über den gesamten Wettbewerb konnten knapp 70000km erflogen werden.
Falk Pätzold belegte in der Clubklasse den 5. Platz und qualifizierte sich damit für die Deutsche Meisterschaft im Segelflug. Benjamin Josuttis und Marius Dreier erflogen Platzierungen im Mittelfeld.
Vom 5. bis zum 15. Mai fand in Bronkow das jährliche Vergleichsfliegen statt. Hier startete Jonas Lüer mit seiner DG100. In Bronkow waren die Wetterbedingungen um einiges besser und somit konnten die Piloten die erste Wettbewerbshälfte gut nutzen. Leider erwies sich das Wetter in der zweiten Hälfte als weniger geeignet für Streckenflüge.
Am zweiten Wertungstag wurden Racing Tasks von 240km für die Clubklasse geplant. Hier konnte Jonas Lüer den Tagessieg erfliegen. Am dritten Wertungstag wurden Strecken bis zu 380km und damit runter bis zum Erzgebirge als Aufgabe gestellt. Starker Wind stellte die Piloten vor eine zusätzliche Herausforderung. Jedoch konnten die, welche es schafften den rettenden Aufwind zu erreichen ihre Aufgabe vollenden. Auch hier errichte Lüer den Tagessieg.
In der Wettbewerbspause vom 9. bis 12. Mai herrschten in Bronkow traumhafte Wetterbedingungen. Jonas Lüer konnte in dieser Zeit zwei Flüge mit jeweils über 700km und einer Schnittgeschwindigkeit von über 100km pro Stunde durchführen.
In der Gesamtwertung erreichte Jonas Lüer den 2. Platz in der Clubklasse. Insgesamt traten 29 Piloten in zwei Wertungsklassen (Club und Offene Klasse) an.

Auch in Hattorf waren die Piloten nicht untätig. So konnte Marcel Zoremba am vergangenen Wochenende seinen ersten Überlandflug von 50km im Rahmen seiner Ausbildung fliegen. Es ging von der Aue nach Bad Frankenhausen am Kyffhäuser. Unter guten Bedingungen legte er die Strecke in etwas über zwei Stunden zurück. „Ein echtes Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.“ Nach einer Pause auf dem Flugplatz in Bad Frankenhausen wurde das Segelflugzeug nicht auseinander gebaut wie üblich, sondern mit dem angereisten Motorsegler wieder zurück in die Aue geschleppt.
Natürlich ist diese Strecke kein Vergleich zu den Strecken und Flugzeiten auf den Wettbewerben, da für diesen Flug in der Ausbildung die Ka8 zum Einsatz kommt. Ein Segelflugzeug von 1964, an welchem man sehr gut die Entwicklung des Sportes in den letzten Jahrzehnten erkennen kann. War die Ka8 noch aus Holz und Metall, mit bespannten Tragflächen, so sind die heutigen Hochleistungsflugzeuge aus Kunststoffmaterialien, Glas- und Kohlefasern. So werden die heutigen Leistungen überhaupt erst möglich. Weitere Informationen über den Flugzeugpark des LSV finden sie im Internet unter www.lsv-osterode.de.

6.6.2016 - Hattorfer Segelflieger beim Südniedersachsen Cup ():

Über das Himmelfahrtswochenende vom 5. bis zum 8. Mai fand auf dem Gelände des Flugplatzes Göttingen / Heiligenstadt der Südniedersachsen Cup (SNC) statt. Auch eine Gruppe der Hattorfer Segelflieger durfte dabei natürlich nicht fehlen. Ziel des regionalen Wettbewerbes für Steckensegelflug ist ein Vergleich aller Vereine im erweiterten südniedersächsischen Raum. Dabei treten sowohl junge Nachwuchspiloten als auch erfahrene Streckenflugpiloten nebeneinander an.
In Heiligenstadt begann jeder Morgen für die Piloten mit dem Aufrüsten der Flugzeuge und dem morgendlichen Briefing, in welchem die aktuelle Wettersituation und die Tagesaufgabe vorgestellt wurden. So wurden zum Beispiel Strecken von Heiligenstadt über Pennewitz und zurück oder ein Dreiecksflug von Heiligenstadt über Langenberg und Suhl zurück nach Heiligenstadt ausgegeben. Von der Wettbewerbsleitung wurde ein Startzeitpunkt festgelegt und nachdem alle Piloten einer Klasse gestartet waren wurde die Startlinie freigegeben und die Piloten machten sich daran ihre Strecken abzuarbeiten.
Über etwas mehr Wolken hätten sich die Segelflieger auf dem Südniedersachsen Cup bestimmt gefreut, denn, was die meisten Menschen freut, nämlich ein strahlend blauer Himmel, bedeutet für den ambitionierten Segelflieger in erster Linie mehr Arbeit und eine größere Wahrscheinlichkeit die Tagesaufgabe nicht zu schaffen und den Heimatflugplatz nicht mehr zu erreichen.
Segelflieger orientieren sich am Wolkenbild und können über die Form einer Wolke die darunter aufsteigende Warmluft abschätzen und so ihren Flugweg besser planen. Dieses ist bei der sogenannten Blauthermik nicht möglich, da hier ganz einfach die Wolken fehlen.
So kam es dann auch über den gesamten Wettbewerb verteilt zu vielen sogenannten Außenlandungen. Die Segelflieger schafften den Weg zum Flugplatz nicht zurück und suchten sich ein geeignetes Feld zum Landen. Dabei handelt es sich nicht um eine Notlandung oder einen Notfall. Der Pilot weis in dieser Situation sehr genau, wie er zu verfahren hat, um das Segelflugzeug sicher auf dem gewählten Acker zu landen.
Am Südniedersachsen Cup nahmen Piloten samt Helfer aus den Segelflugvereinen Bad Gandersheim, Witzenhausen, Northeim, Alfeld, Uslar, Bad Pyrmont, Eichsfeld-Göttingen, den Ithwiesen und Osterode teil. Insgesamt waren 29 Segelflugzeuge eingeteilt in drei Leistungsklassen (Clubklasse, Standardklasse und Rennklasse) am Wettbewerb vertreten.
Für den LSV Kreis Osterode waren Ede Lutter mit dem Kestrel, Falk Pätzold mit dem Janus, Florian Zimmermann mit einer LS4, Philipp Lüer mit einer LS1f und Maik Deppe mit dem Flaggschiff des Vereins, dem Discus 2c am Start. Der Discus 2c wurde erst letztes Jahr zum Herbst von den Vereinsmitgliedern angeschafft und ist das leistungsstärkste Segelflugzeug im Verein. Es bietet hervorragende Flugeigenschaften und überzeugt besonders im Leistungssegelflug. Durch die Anschaffung ist eine Investition in die Zukunft des Vereins erfolgt, welche den LSV wettbewerbsfähig und zukunftssicher hält.
Über die vier Tage des Wettbewerbes wurden 210 Starts durchgeführt und insgesamt 5100km geflogen.

13.3.2016 - Neue Internetpräsenz online! ():


29.10.2015 - An den schönen Herbsttagen werden neue Segelflieger geboren ():

Auch am vergangenen Samstag konnte wieder ein Flugschüler vom LSV seine begehrte A-Prüfung fliegen. Diese Prüfung berechtigt ihn alleine fliegen zu dürfen. Zwar noch unter Aufsicht vom Fluglehrer aber im Flugzeug alleine und komplett selbstständig.
So flog Paul Roch (17) aus Osterode / Freiheit am Samstag seine drei Alleinflüge, welche Bestandteil der Prüfung sind sauber und absolut fehlerfrei. Fluglehrer Maik Deppe war zu Recht stolz auf seinen Zögling und überreichte ihm nach der dritten Landung den traditionellen Strauß aus Disteln und Brennnesseln. Dieser soll das Feingefühl in der Hand des Piloten verfeinern und ihm das Fliegen erleichtern. Tradition ist es auch, dass alle Kameraden dem Prüfling zum Glückwunsch einen Klaps auf den Allerwertesten geben um sein Gespür für Thermik zu sensibilisieren.
Diese Sitten klingen hart und vielleicht für den einen oder andren überholt. Doch geht der Ursprung dieser Glückwünsche auf die ersten Segelflieger am Geburtsort des Segelflugs in Deutschland – der Wasserkuppe – zurück. Schon die sogenannten Röhnindianer (Alexander Lippisch und Gottlob Espenlaub um 1920) haben neue Segelflieger so beglückwünscht. Daher wird diese Tradition in den meisten Segelflugvereinen, teilweise in abgewandelter Form, aber dennoch sinngemäß beibehalten.
Paul Roch war nach seinen Flügen stolz und beschreibt das Erlebte so: „Vor dem Flug war ich zwar etwas nervös, ob alles gut gehen wird und ich keine Fehler mache, aber als der Start geschafft war waren alle Sorgen weg und es hat einfach Spaß gemacht. Die Aussicht von da oben ist einfach der Wahnsinn.“
Grade im Herbst sind A-Prüfungen sehr gut möglich. Das Wetter ist zwar kühler als im Sommer, aber dennoch sonnig. So gibt es wenig Thermik, die den Flugschüler eventuell noch irritieren könnte. Auch gibt es selten starke Winde oder Böen, so dass der Start und die Landung auch von Flugschülern gut zu meistern sind. Nach der A-Prüfung ist die Ausbildung zum Segelflugpiloten noch nicht abgeschlossen. Jetzt geht es um die Feinheiten des Fliegens und der Flugschüler erlernt weitere wichtige Fähigkeiten um das Flugzeug in allen Lagen perfekt beherrschen zu können. Die Mitglieder des LSV wünschen ihrem Paul auf dem Weg der weiteren Ausbildung viel Erfolg.

8.10.2015 - Das erste mal allein in der Luft ():

Am vergangenen Sonntag Nachmittag flog Kevin Herb (27) aus Wulften im Rahmen seiner Ausbildung zum Segelflugpiloten beim LSV Kreis Osterode seine ersten drei Alleinflüge, die sogenannte A-Prüfung.
Das Wetter am vergangenen Sonntag hätte für diesen Teil der Ausbildung nicht besser sein können. Bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger Luft brach Kevin Herb am Nachmittag zum ersten von drei Alleinflügen auf. Vorher wurden seine Fähigkeiten von zwei Fluglehrern aufs Genaueste geprüft um sicher zu sein das er für diese Prüfung auch bereit ist. Der Start und die so genannte Platzrunde absolvierte er sehr sauber, wie mit einem Lineal gezogen. Auch die Landung war tadellos und so zog er sich von seinen Fliegerkameraden viel Lob nach Beendigung der drei Flüge zu. Er selbst sagt dazu:"Ein sehr tolles Gefühl die alleinige Verantwortung über das Flugzeug zu haben die Aussicht und die Ruhe sind traumhaft."

Die praktische A Prüfung, welche aus drei Platzrunden im Alleinflug besteht, ist das Ende des ersten Ausbildungsabschnitts zum Segelflugpiloten. Zu Beginn seiner Ausbildung flog Herb noch mit Fluglehrer in dem Schulungsdoppelsitzer ASK 21. Dabei wurden in der ersten Zeit die Flugmanöver vom Fluglehrer ausgeführt und der Flugschüler fühlt die Bewegungen mit. Nach und nach überlässt der Lehrer dann dem Schüler das Steuer bis dieser das Flugzeug alleine starten und landen kann.

Nachdem er das dritte Mal gelandet ist und das Segelflugzeug zurück zum Start geschoben wurde bekam er von seinem betreuenden Fluglehrer Alexander Wagner einen großen Blumenstrauß mit vielen Brennnesseln und Disteln überreicht. Dies ist der traditionelle Glückwunsch für angehende Segelflieger um das Feingefühl in der Hand zu schärfen. Alle Vereinskameraden haben sich in der Zwischenzeit versammelt um auch den zweiten traditionellen Glückwunsch zu überreichen - einen Klaps auf den Hintern um das Gespür für Thermik zu verfeinern.
Am Abend konnte dann Ausgiebig gefeiert werden und alle Vereinsmitglieder des LSV wünschen Kevin Herb „always happy landings“ und weiterhin viel Erfolg in seiner Ausbildung zum Segelflieger.

8.10.2015 - LSV Jugend auf dem Landesjugendvergleichsfliegen ():

Vom 28. bis zum 30. August waren die Jungpiloten des LSV Kreis Osterode zu Gast auf dem Flugplatz Berliner Heide bei Metzingen um am jährlich sattfindenden Landesjugendvergleichsfliegen teilzunehmen, welches von der Luftsportjugend im Landesverband Niedersachsen des DAeC e. V. ausgerichtet wird. Insgesamt traten 30 Piloten aus ganz Niedersachsen zum Wettbewerb an, um ihr fliegerisches Können zu vergleichen. Teilnahmeberechtigt waren alle Jungpiloten unter 25, die ihre Segelfluglizens noch nicht länger als 2 Jahre besitzen. Auch Flugschüler, die im dritten Ausbildungsabschnitt sind, konnten mit ihrem Fluglehrer antreten. Im Wettbewerb gab es drei Wertungsdurchgänge, wobei jeweils der Start, dann ein Flugmanöver, wie Vollkreise, Rollübungen oder hochgezogene Fahrtkurven, und die Landung im Seitengleitflug beurteilt wurde. Neben der Ausführung der Flugmanöver und dem Feingefühl beim Fliegen wurde die Ziellandung bewertet. Dabei wurde das Landefeld in Bereiche von 0 bis -6 Punkten eingeteilt. Das Landefeld mit 0 Punkten brachte dabei den geringsten Abzug in der Gesamtwertung.
Am Abend des 29. August gab es dann noch eine Abschlussfeier und am Morgen des 30. August fand die Siegerehrung satt. Philipp Lüer (Herzberg) belegte den 4. Platz und Eike Picht (Herzberg) den 6. von insgesamt 30 Plätzen. Leider verpassten beide Piloten die begehrten Plätze 1 bis 3, denn damit hätten sie sich für das Bundesjugendvergleichsfliegen qualifiziert und hätten ihre Können auf Bundesebene vergleichen können. Trotzdem hatten alle Teilnehmer vom LSV viel Spaß am Wettbewerb und werden auch nächstes Jahr daran teilnehmen. Zum Fliegen, vielleicht zum Gewinnen, aber bestimmt um die neuen Kontakte und Freundschaften zu pflegen.

8.10.2015 - LSV ist niedersächsischer Landesmeister ():

Für den LSV Kreis Osterode gibt es diese Saison einen guten Grund zum Feiern. Am vergangenen Sonntag ging die OLC Liga für dieses Jahr zu Ende und nach 19 spannenden Wochenenden, in denen alle Segelflugvereine aus ganz Deutschland gegeneinander antraten, belegt der Verein in der OLC Landesliga nun den ersten Platz und ist somit Landesmeister in Niedersachsen gefolgt vom SFG Bremen auf Platz 2 und dem OVfL Achmer auf Platz 3.
Auch wenn das ein oder andere Wochenende wetterbedingt nicht fliegbar war und die Wertung des Vereins leicht abrutschte, ergab sich dann letztes Wochenende die Wende.
Durch das erstaunlich gute Wetter am vergangenen Samstag gelang es dem Piloten Benjamin Josuttis aus Göttingen und Copilot Bernhard Tecklenburg aus Northeim im Janus CE einen grandiosen Geschwindigkeitsschnitt von 105 km/h zu erreichen. Auch Matthias Picht aus Herzberg konnte am Samstag mit seiner DG100 einen Schnitt von 104 km/h erfliegen. Diese Schnitte katapultieren den LSV in der Gesamtwertung auf Platz eins in der Landesliga. Für unser Junioren Team in der U25 Landesliga ergibt sich ein solider dritter Platz.

8.10.2015 - Flugplatzfest 2015 ():

Der Samstagmorgen verhieß schon nichts Gutes für das bevorstehende Flugplatzfest. Grau in Grau zeigte sich der Himmel über Hattorf und die Befürchtungen sollten sich dann bestätigen als es immer wieder anfing zu regnen. Alle Mitglieder und Helfer taten ihr Möglichstes um den Besuchern trotzdem eine schöne Zeit auf dem Flugplatzgelände Aue / Hattorf zu ermöglichen. Natürlich fand bei dem Wetter der Kaffee- und Kuchenstand sowie die Bratwurst- und Pommesbude regen Zuspruch. Auch der Losverkauf der Tombola lief sehr gut und der ein oder andere Gast konnte sich über einen tollen Hauptpreis freuen. Hier gilt vom Verein aus auch besonderer Dank an alle Firmen die die Tombola mit Sachpreisen unterstützten.
Zum späteren Nachmittag konnten dann doch einige Flugvorführungen durchgeführt werden. Insbesondere der Formationskunstflug von Acro-Team Meschede stoß auf viel positiven Zuspruch. Doch auch die angebotenen Rundflüge um die Regionen kamen beim Publikum sehr gut an, zumal es schon ein toller Anblick ist, einem Regenschauer mal auf Augenhöhe zu Begegnen. Da sich hin und wieder doch einmal die Sonne zeigte waren die Rundflüge für alle Teilnehmer ein schönes Erlebnis. Das Wetter am Sonntag ließ die Erwartungen noch einmal sinken. Teilweise heftigste Schauer machte es nicht möglich Kunstflugvorführungen durchzuführen. Die wenigen regenfreien Augenblicke mussten von den Piloten genutzt werden um zu ihren Heimatflughäfen zurück zu kehren. Alle verabschiedeten sich jedoch gebührend bei den Zuschauern, welche dann auch noch die Möglichkeit hatten an Rundflügen teilzunehmen. Über das gesamte Wochenende waren schätzungsweise knappe 500 Besucher auf dem Flugplatz und damit leider nur ein Bruchteil der Besuchermenge in den letzten Jahren. Auch wenn das diesjährige Flugplatzfest nicht die Erfolge der vergangenen Jahre erreichte so blickt der Verein doch positiv drauf zurück und freut sich schon auf das Flugplatzfest im nächsten Jahr.

8.10.2015 - Die Blicke richten sich wieder in den Himmel... ():

Die Vorbereitungen laufen in den letzten Zügen. Nach fast einem Jahr Planung und Vorbereitung steht das erste Septemberwochenende wieder ganz im Zeichen des Flugplatzfestes des LSV Osterode in Hattorf. Am 5. und 6. September werden wieder alle Augen in den Himmel über Hattorf gerichtet sein um sich die faszinierenden Vorführungen der Piloten an zu sehen.
Geboten wird wieder allerhand fliegerisches Können. So konnte, wie auch im letzten Jahr, das Acro-Team Meschede für Kunstflugvorführungen gewonnen werden. Diese Jahr kommen die Piloten sogar mit einer Maschine mehr. Damit warten die vier Doppeldecker mit insgesamt 1200PS auf. Das verspricht jetzt schon eine ordentliche Ladung Action, viel Rauch und das Brummen der Motoren. Ein besonderes Highlight ist der Formationskunstflug, welchen drei der vier Maschinen vorführen werden. Aber auch die Vereinsmitglieder zeigen, was sie im Cockpit drauf haben. Dabei werden sowohl Segelflugzeuge, als auch Motorsegler und Gyrocopter vorgeführt.
Desweiteren finden sich auf dem Flugplatz noch Oldtimer Flugzeuge der Typen Kranich, Baby und ein Schulgleiter SG38 ein. Bei günstigen Wetterbedingungen wird zum Abend auch wieder ein Heißluftballon auf dem Flugplatz erwartet.
Natürlich wird den Besuchern auch wieder die Möglichkeit gegeben an Rundflügen teilzunehmen. Je nach Lust und Laune können gemütliche Rundflüge sowohl mit dem Segelflugzeug als auch mit dem Motorflugzeug und dem Gyrocopter über die Region und den Harz gemacht werden. Wer es jedoch waghalsig mag, der kann sich auch mit den Kunstfliegern in ein Flugzeug setzen und sich mal die Welt aus den verschiedensten Perspektiven anschauen, sofern er bei Loopings, Turns und Rollen dazu noch in der Lage ist.
Für die kleinen Besucher gibt es wieder eine Hüpfburg, ein Kettenkarussel und kleine Modellflugzeuge. Damit wird das Fest auch für die Kleinsten ein Tag mit vielen Erlebnissen.
Auch kulinarisch wird für die Besucher einiges geboten. Von der Bratwurst mit Pommes bis hin zum selbstgebackenen Kuchen mit Kaffee sollte doch für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ein weiteres Highlight des Flugplatzfestes ist die große Tombola welche mit tollen Preisen für Groß und Klein etwas bietet. Neben Fluggutscheinen zählen ferngesteuerte Helikopter zu den Hauptpreisen.
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall und das ganze noch bei freiem Eintritt. Los geht es am Samstag den 5. September. Der LSV freut sich auf ihren Besuch.

8.10.2015 - Streckenfluglehrgang im LSV ():

In den letzten zwei Wochen, vom 27.7. bis zum 7.8., fand auf dem Segelfluggelände des LSV Kreis Osterode in Hattorf der Streckenfluglehrgang des DAeC Landesverbandes Niedersachsen (LVN) statt. Zwei Wochen voller Therorie, anspruchsvollen Flugaufgaben und einer gehörigen Portion guter Laune sind nun vorbei. Das Fazit ist einstimming: es war ein Lehrgang, wie er im Buche stand: Motivierte Trainer und Teilnehmer, ein Verein der die Aufgabe der Betreuung und Versorgungn tadelos gestemmt hat und dazu noch ein Wetter das nur selten Wünsche offen lies.
Aus ganz Norddeutschland kamen die Teilnehmer um mit 8 Trainern ihre Fähigkeiten im Steckensegelflug zu optimieren. Vertreten waren Mitglieder des LSV Burgdorf, LSV Delmenhorst, LSV Thermik Alfeld, LSV Gifhorn, LSV Hameln, FV Celle, AC Braunschweig, SFV Hoya, AC von Lübeck und natürlich des LSV Kreis Osterode.
Als Trainer waren vor Ort: Hartmut Schlüter (LSV Burgdorf), Harald Dahms (Hannoverscher Aeroclub e.V.), Gerrit Feige (LSV Giffhorn), Jörg Dörfel (LSV Burgdorf), Marius Dreier (LSV Osterode), Falk Pätzold (LSV Osterode), Matthias Picht (LSV Osterode) und Hetwig Schrader (SFG Salzdetfurth). Gerrit Feige und Matthias Picht konnten im Rahmen dieses Lehrgangs ihre Trainerberechtigung erwerben und sind nun Trainer mit B-Lizens.
10 der insgesamt 18 Teilnehmer konnten nach dem Lehrgang direkt ihr Silber C beim DAeC einreichen. Sie ist das erste Leistungsabzeichen nach Erwerb der Lizens zum Segelflugpiloten und gilt als Vorraussetzung für Qualifikationswettbewerbe und für angehende Fluglehrer. Um die Silber C zu erhalten muss der Pilot eine Startüberhöhung von 1000m, eine zurückgelegte Strecke von 50km und eine Flugzeit von 5 Stunden am Stück vorweisen.
Da in der ersten Woche des Lehrgangs das Wetter noch nicht optimal war um auf große Strecke zu gehen, wurde der größte Teil der Theorie in diese Woche verlegt. Neben Einweisungs- und Trainingsflügen fand auch der obligatorische Ziellandewettbewerb in der ersten Woche statt. Dabei wurden Felder vor und hinter der Landemarkierung eingerichtet und je dichter der Pilot an der Landemarkierung aufsetzte desto mehr Punkte bekam er für seine Landung. Den dritten Platz machte dabei Moritz Meier vom AC Braunschweig. Platz zwei ging an Dustin Schiller vom LSV Thermik Alfeld. Gewonnen hat diesen Wettbewerb Philipp Lüer vom LSV Kreis Osterode aus Herzberg.
Die zweite Woche diese Lehrgangs stand unter besten Voraussetzungen für den Steckenflug. Jeden Tag stiegen die 24 Segelflugzeuge nach einem Briefing in die Luft und flogen, nach ihrem Trainings- und Erfahrungsstand in Gruppen eingeteilt, mit ihren Trainern die vorher ausgearbeiteten Aufgaben ab. Dabei wurden maximale Stecken von 513,5km zurückgelegt. Der längste Flug ging über sieben Stunden und brachte die Piloten Phillipp Lüer und Dustin Schiller zusammen mit ihrem Trainer Harald Dahms nach Lüsse südwestlich von Berlin, in die Nähe von Lüneburg und zurück in die Aue nach Hattorf. Da über Lüneburg eine Abschirmung drohte konnte der Wendepunkt Lüneburg nicht angeflogen werden. Kurz davor ging es über Wolfsburg und Braunschweig zurück nach Hause. Über den gesamten Zeitraum des Lehrgangs wurden 97 Überlandflüge durchgeführt und eine Gesamtstrecke von 23772km zurückgelegt. Darunter war für jeden Piloten ein persönlicher Rekord - entweder durch die länge der Strecke oder über die Dauer des Fluges.
Der LSV Osterode hat die Aufgabe der Organisation, der Betreuung und der Verpflegung hervorragend gemeistert und durch das gute Zusammenspiel der Teilnehmer und der Vereinsmitglieder war die Stimmung auf dem Flugplatz zu jeder Zeit hervorragend. Jeder hatte seinen Spaß und kam fliegerisch auf seine Kosten. Neue Bekanntschaften und Freundschaften unter den Piloten und den Vereinen sind entstanden. Da nach den Starts der Streckenflieger die Ausbildung der Piloten aus Osterode und Umgebung weiter ging, konnte am 5.8. Fredderick Friebe aus Herzberg seinen ersten Überlandflug über 50km absolvieren. Er landete nach 3 Stunden und 19 Minuten mit der Ka8 sicher in Bad Frankenhausen.
Steckenfluglehrgänge werden zwei mal im Jahr an unterschiedlichen Flugplätzen vom LVN ausgerichtet und bieten besonders jungen Piloten die Möglichkeit sich intensiv mit dem Streckenflug zu beschäftigen und ihre Leistungen zu steigern. Hier geht es um mehr als nur ums Fliegen - Taktik und Vorraussicht sind mit die wichtigsten Eigenschaften um einenen Flug von 500km und mehr zu absolvieren. Mehr Informationen über den Streckenflug und anstehende Lehrgänge findet man im Internet unter der Seite www.daec-lvn.de

8.10.2015 - Girlsday war ein Erfolg / Streckenfluglehrgang ():

Steckenfluglehrgang im LSV

Vom 27.7. bis 7.8. findet auf dem Segelfluggelände des LSV ein Steckenfluglehrgang vom Deutschen Aero Club statt.
Um von A nach B zu gelangen steigen die meisten Menschen ins Auto, in den Bus oder die Bahn und fahren ihrem Ziel entgegen. Wenn der Tank leer ist, gibt es einen Halt an der Tankstelle und weiter geht die Reise. So bewegen sich erdgebundene Bürger fort, doch wie läuft das ganze wenn man in einem Segelflugzeug sitzt und dort eine Strecke von A nach B fliegen will? Einen Motor hat man nicht und das einzige, was einem die Ankunft am Ziel garantiert ist ausreichend Thermik. Reicht diese nicht aus, so geht die Reise schneller zu Ende als es dem Piloten lieb ist und er muss sich ein geeignetes Feld zur Außenlandung suchen. Daher muss der Pilot das Wetter lesen können und sich für sein Ziel schon vor dem Flug eine geeignete Route ausarbeiten. Im Flug muss dann die Thermik, also aufsteigende Luftmassen, genutzt werden um an Höhe zu gewinnen. Dabei darf der Zeitfaktor nicht außer acht gelassen werden, denn schließlich fliegen die meisten Piloten auf einem Steckenflug eine Art Rennen, wobei zum einen die zurückgelegte Strecke und zum anderen ein Schnitt aus Geschwindigkeit und Zeit die nötigen Punkte für den Sieg erbringen.
Doch wie kann die vorhandene Thermik erkannt und am effizientesten genutzt werden. Welche Steigraten sind für die Strecke notwendig oder gibt es auch Thermik die den Piloten nicht weiter bringt – ja sogar den Steckenflug gefährdet? Genau um diese Fragestellung geht es im diesjährigen Streckenfluglehrgang vom DAeC Landesverband Niedersachsen der vom 27.7.bis 7.8. in Hattorf auf dem Gelände des LSV abgehalten wird. Aus ganz Norddeutschland haben sich Piloten angemeldet um mit den extra anreisenden Streckenflugtrainern ihre Fähigkeiten zu erweitern. Registriert sind 28 Segelflugzeuge, die über den gesamten Zeitraum in Gruppen von bis zu drei Piloten und einem Trainer starten werden um vorher ausgesuchte Strecken am effizientesten zurück zu legen. Ein umfassendes theoretisches Schulungsprogramm wird darüber hinaus in den Räumen des LSV abgehalten.
Daher wird es ab dem 27.7. voll über Hattorf. Wer seinen Blick zur richtigen Zeit gen Himmel richtet, der kann die Gruppen von Segelflugzeugen kreisen sehen.

Girlsday war ein voller Erfolg

Auch der Girlsday am vergangenen Samstag war ein voller Erfolg für den LSV. Zwar lies das Wetter eher auf Regen schließen und hielt bestimmt die eine oder andere Teilnehmerin von ihrem Vorhaben ab, doch pünktlich ab 9 Uhr morgens fanden sich die ersten Teilnehmerinnen auf dem Segelfluggelände in Hattorf ein um am Girlsday mitzumachen. Die Stimmung war gut und da sich das Wetter über den Tag hielt konnten nach der technischen Einweisung durch die Fluglehrer Marius Dreier und Matthias Picht die ersten Mädchen in die Luft gehen.
Die Rundflüge über das Hattorfer Umland waren für alle Mädchen der Höhepunkt ihres Tages auf dem Flugplatz. Alle sind nach kurzer Zeit wieder heile und mit einem Strahlen im Gesicht gelandet und machten sich direkt an ihre Fragebögen zum Quiz.
Den Schnupperkurs mit maximal 10 Segelflugstarts gewann Celine Tischer (15) aus Gieboldehausen. Der LSV freut sich schon, sie bald wieder auf dem Segelflugplatz zu begrüßen.
Da der erste Girlsday mit insgesamt 10 Teilnehmerinnen ein Erfolg für den Verein war, wird er höchstwahrscheinlich auch im kommenden Jahr wieder ausgerichtet Dann aber zu einem Termin, der nicht mit diversen Schulfeiern kollidiert.
Nach dem Streckenfluglehrgang wartet schon die nächste große Aufgabe für die Mitglieder des Vereins. Das Flugplatzfest, welches traditionell am ersten Septemberwochenende stattfindet, muss vorbereitet werden. Eine Aufgabe, der sich alle Mitglieder gerne stellen, da das Flugplatzfest mit zu den Höhepunkten des Jahres gehört.

8.10.2015 - Flying Girls Day im LSV ():

Unter dem Motto „Mädels – geht ruhig mal in die Luft“ findet am 18. Juli der erste Girls Day im Luftsportverein Kreis Osterode statt.
Segelfliegen gilt als eine reine Männerdomäne und genau da liegt das Problem, welches Mädchen und Frauen vom Segelfliegen abhält und den Vereinen eine hohe Männerquote und eben diesen Ruf einbringt. Um dieses Vorurteil zu brechen und Mädchen zu zeigen, wie vielschichtig, interessant und vor allem spaßig das Segelfliegen sein kann lädt der LSV am 18. Juli zum ersten Girls Day ein.
Willkommen sind alle Mädchen und Frauen ab 14 Jahren, die die Faszination Segelfliegen einmal selbst erleben möchten und sich einen Eindruck von einem Verein machen möchten, der mehr als nur Fliegen bietet. „Unsere Gemeinschaft ist stark und das Vereinsleben sehr facettenreich, sowohl für Jungen als auch für Mädchen“ sagt Vorsitzender Peter Dreier.
Was erwartet die Mädchen am Girls Day?
Geboten wird eine kurze Einführung in das Thema Segelflug, die Technik und den Verein. Dann heißt es anpacken. Die Flugzeuge werden aus dem Hangar geräumt und mit der notwendigen Technik bestückt. Gemeinsam wird dann der Startbereich vorbereitet, die Flugzeuge bekommen ihren Check und dann darf das erste Mädchen mit ihrem Fluglehrer in die Luft gehen. Für die am Boden wartenden gibt es in der Zwischenzeit weitere wichtige Aufgaben zu erfüllen. Die Seile müssen wieder ausgezogen werden und der nächste Start muss vorbereitet werden. Auch müssen gelandete Flugzeuge wieder zum Start gebracht werden. So wird jede Teilnehmerin am Girls Day ihren eigenen Flug, mit einer Menge schöner Eindrücke, bekommen und vielleicht ja selbst bald zur Pilotin im LSV. Am Ende gibt es noch ein Quiz und unter allen Teilnehmerinnen verlost der LSV eine vierwöchige Schnuppermitgliedschaft mit maximal 10 Segelflugstarts.
Für die Teilnahme am Girls Day werden lediglich 5€ für den Start berechnet. Ansonsten sind je nach Wetterlage geeignete Kleidung, feste Schuhe, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Verpflegung mit zu bringen. Alle Mädchen unter 18 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung der Eltern.
Beginn ist um 9:00 Uhr auf dem Segelflugplatz Aue bei Hattorf.

10.6.2015 - Erfolgreiche Wettbewerbe für den LSV (Harz Kurier 6.6.2015) ():

Segelfliegen und Wettbewerb – geht das überhaupt und wenn ja – wie? Segelfliegen ist eine Sportart, die sich meistens weit ab von Zuschauern und Publikum abspielt. Zwar gibt es den Kunstflug, der auch was fürs Auge bietet, aber beim Steckenflug gibt es kein Publikum und nur wenige Zuschauer auf den Flugplätzen, da sich das Geschehen weit ab von jeglichem Publikum in großen Höhen abspielt. Aber natürlich wollen Segelflieger ihr Können und ihre Leistungen untereinander Vergleichen. Dafür gibt es dann die Segelflugwettbewerbe, bei denen es um das Einhalten von vorgegebenen Strecken und vorgegebenen Zeiten geht, die sogenannten Assigned Area Tasks (AAT), oder bei denen eine Strecke so schnell wie möglich zurück gelegt werden muss, die sogenannten Racing Tasks. Mit diesen Aufgabenstellungen können sich Piloten vergleichen und ermitteln wer der Beste unter ihnen ist.

So geschehen in den letzten Wochen, als gleich sechs Piloten des LSV an vier unterschiedlichen Wettbewerben antraten um ihr fliegerisches Können unter Beweis zu stellen.

Den Anfang machten Falk Pätzold und Christoph Wachenhausen. Vom 1. bis zum 9. Mai starteten beide mit dem Vereinsflugzeug Janus Ce in der der Doppelsitzerklasse des 23. Internationalen Segelflugwettbewerbs in Klix bei Dresden. In fünf verschiedenen Wertungsklassen starteten insgesamt 130 Teilnehmer. An fünf von neun möglichen Tagen war das Wetter für Wertungsflüge im Bereich südlich Berlins bis nach Westpolen günstig. Eine recht frühe Außenlandung am zweiten Wertungstag verschlug das Team in der Gesamtwertung weit nach hinten, jedoch konnten die Tagesplatzierungen der anderen Wertungstage dem Team einen guten 11. Platz von insgesamt 21 Plätzen sichern.

Es folgten Jonas Lüer und Florian Zimmermann. Beide waren vom 14. bis zum 25. Mai auf dem jährlichen Vergleichsfliegen in Wilsche beim LSV Giffhorn. Von den acht möglichen Wertungstagen wurden vier wegen des schlechten Wetters neutralisiert. An den anderen vier Wertungstagen konnten beide Piloten in der großen Clubklasse mit ihren Segelflugzeugen, je eine DG101, starten. Jonas Lüer erreichte in der Gesamtwertung Platz 5 und Florian Zimmermann Platz 16 von insgesamt 25. Der Wettbewerb war mit 50 Teilnehmern gut besucht.

Weiter ging es, wieder mit Falk Pätzold und Maik Deppe beim Südniedersachsen Cup in Bad Gandersheim, welcher traditionell über Pfingsten abgehalten wird. Vom 23. bis zum 25. Mai waren hier alle südniedersächsischen Vereine vertreten um ihre Leistungen untereinander zu vergleichen. Beide Piloten gingen als Team in der Doppelsitzerklasse mit dem Janus Ce an den Start. Das Team Pätzold/Deppe erreichte hier den 1. Platz in ihrer Wertungsklasse.

Als nächstes flog Benjamin Josuttis vom 21. Mai bis zum 31. Mai auf der 22. Streckenflugwoche in Riesa-Canitz. Diese wird ebenfalls jährlich vom ansässigen Segelfliegerclub Riesa-Canitz e.V. organisiert. Benjamin Josuttis ging mit einer LS4 in der großen Clubklasse neben 21 weiteren Piloten ins Rennen und erflog sich am vierten Wertungstag den Tagessieg. Damit erreichte er in der Gesamtwertung den 7. Platz von insgesamt 21 Plätzen. Am Wettbewerb nahmen in allen Klassen insgesamt 75 Piloten teil.

Da die Wettbewerbe auch für die OLC Liga gewertet werden, erreichte die U25 Mannschaft im OLC System den ersten Platz in Niedersachsen und den vierten Platz bundesweit. In der Gesamtwertung für Niedersachsen steht der LSV damit auf dem ersten Platz.

20.5.2015 - Einmal Silber, dreimal Bronze und ein Alleinflug ():

Der Kunstfluglehrgang auf dem Segelfluggelände des LSV ist vorbei und war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg. Zwar gab es mit dem Wetter doch das eine oder andere Problem, da der starke Wind das Schleppen der Segelflugzeuge erheblich erschwerte. Jedoch konnten im Rahmen des Lehrganges 576 Flugbewegungen durchgeführt werden. Davon waren 286 Flugzeugschlepps. Der Lehrgang war straff durchorganisiert. So begannen die ersten Arbeiten um sieben Uhr morgens und endeten, nur von der Mittagspause unterbrochen, um 19 Uhr am Abend.
Der Lehrgang hat zu sieben neuen Scheininhabern, einem Leistungsabzeichen Silber, drei Leistungsabzeichen Bronze und zwei neuen Fluglehrern geführt.
Alle Teilnehmer konnten sehr viel Kunstflugerfahrung sammeln und ihre Fähigkeiten ausbauen. Das Ganze auch noch in einer angenehmen und freundlichen Atmosphäre mit jeder Menge Spaß.
Auch der NDR war vor Ort und berichtete über den Lehrgang. Für den Reporter ging es gleich hoch hinaus. Mit Kunstfluglehrer Alexander Wagner, selbst Kunstflieger der Unlimited Klasse, gab es eine Einführung in das Thema Kunstflug. Eine Runde im Fox, einem doppelsitzigem Kunstflugzeug. Den kompletten Bericht inklusive einer Bildergalerie und eines Videos kann man unter https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Jetzt-kippen-wir-nach-hinten-um,kunstflieger130.html aufrufen.
Nicht nur für die Teilnehmer des Kunstfluglehrganges war die vergangene Woche sehr erfolgreich. Auch für Eike Picht (18) aus Herzberg gab es einen Grund zu feiern. Er flog im Rahmen seiner Ausbildung zum Segelflugpiloten seine ersten 50km im Alleinflug. Von Hattorf aus ging es, bei bestem Wetter, nach Bad Frankenhausen. Der Flug dauerte eine knappe Stunde und verlief so wie es sich für einen ersten Alleinüberlandflug gehört: Reibungslos. Eike Picht dazu: „Es ist ein tolles Erlebnis zum ersten Mal einen Zielflug alleine zu absolvieren – einfach super!“ Jetzt wartet nur noch die abschließende Prüfung durch die Landesluftfahrtbehörde und Eike Picht ist in der Riege der eigenverantwortlichen Piloten angekommen.

20.5.2015 - Luftakrobatik über Hattorf ():

Vom 3. bis 10. Mai findet im Luftsportverein Hattorf ein  Kunstflug-Lehrgang des Kunstflug Fördervereins Aufschwung Ost e.V. statt. 

Looping, Turn und Männchen – das sind nur einige der Figuren, die Kunstflugpiloten beherrschen. Für den Betrachter am Boden sieht es zwar spektakulär aus wenn die eleganten Flugzeuge ihre Kür fliegen, aber die Vorbereitung und das Training, was nötig ist, um solche Flugfiguren zu meistern, bleibt den meisten doch verschlossen.

Kunstflug ist wohl das Beeindruckenste was die Luftfahrt zu bieten hat und zählt mit zu den Königsdisziplinen im Luftsport, da die Figuren am Himmel möglichst sauber und den Richtlinien der FAI (Fédération Aéronautique Internationale – Weltluftsportverband) entsprechend geflogen werden müssen. Die Belastungen auf den Körper und auf das Flugzeug sind durch die Fliehkräfte zum Teil sehr enorm und um die komplizierten Flugmanöver auch unter körperlichen Anstrengungen perfekt umzusetzen ist eine fundierte Ausbildung im Kunstflug unablässig. In Hattorf haben nun Piloten die Möglichkeit einen Kunstfluglehrgang zu besuchen und sich dieses Wissen anzueignen. Voraussetzung für den Erwerb des Kunstflugscheins ist eine Segelfluglizens und mindestens 50 Flugstunden nach Erhalt der Fluglizens.
In dem Lehrgang können zum einen bereits erfahrene Kunstflug Piloten sich weiterbilden um ihre Technik zu verfeinern und den ein oder anderen Trick neu zu erlernen oder Neulinge in diesem Gebiet ihren Kunstflugschein erwerben. Zum anderen wird für alle interessierten Segelflieger auch ein Abschnitt über Flugsicherheit abgehalten. In diesem lernen die Piloten Flugsituationen zu beherrschen, die im normalen Flugbetrieb auftreten können. Zum Beispiel kann bei einem Strömungsabriss das Flugzeug ins Trudeln geraten und ohne das richtige Verhalten würde der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug nicht mehr zurück gewinnen. Hier ist Übung ein wichtiges Kriterium um solche Flugzustände zu kontrollieren. Zwar gehören diese in den normalen Flugalltag, doch bei falscher Herangehensweise können sie zu Problemen führen.

Der Kunstflug Förderverein Aufschwung Ost e.V. bietet regelmäßig Lehrgänge auf Fremdflugplätzen an.  Sein Ziel ist die Förderung des Kunstflugsports auf Segelflugzeugen und Motorseglern sowie die Durchführung von Trainingslagern, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und Wettbewerben. Gegründet wurde der KFAO 2007 in Stöln/Brandenburg. 

Zuschauer sind herzlich willkommen und können sich gerne ein genaues Bild der Luftakrobatik machen. 

Da über die Zeit des Lehrganges die Segelflugzeuge mit zwei Schleppmaschinen in die Luft gebracht werden ist mit einem erhöhten Flugaufkommen zu rechnen. Wir bitten alle Anwohner um Verständnis und entschuldigen uns im Vorfeld für eventuelle Unannehmlichkeiten.

20.5.2015 - Start der OLC Liga ():

Am vergangenen Wochenende startete für die Segelflieger des LSV Kreis Osterode die OLC Liga. OLC steht für Onlinecontest und bildet neben den zentralen Wettbewerben eine dezentrale Plattform um fliegerische Leistungen zwischen den Piloten und den Vereinen direkt und zeitnah zu vergleichen. Ziel des OLC ist es durch die Dokumentation der Flüge die Außenwirkung des Segelflugsports zu verbessern und durch den direkten Vergleich eine Motivation für Streckenflüge zu schaffen. Seit vergangener Saison gibt es eine Junioren-Wertung „U25“ in der dieses Jahr eine Mannschaft um Mannschaftskapitän Jonas Lüer an den Start gegangen ist. Somit wird auch den Nachwuchspiloten ein attraktiver Einstieg im OLC geboten. Die Verbindung zwischen OLC Landesliga und U25 Landesliga ist fließend.
In der OLC Liga werden die schnellsten 2,5 Stunden eines Streckenfluges der drei schnellsten Flüge des Vereins gewertet und da das Streckenflugwetter am vergangenen Wochenende hervorragend war, erreichten die Junioren in der U25 Landesliga den 2. Platz und auf Bundesligaebene Platz 8.
Benjamin Josuttis erflog eine Schnittgeschwindigkeit von 95,84 km/h, bei einer Gesamtstrecke von 514 km, Jonas Lüer 85,66 km/h (598 km), Phillip Lüer 79,59 km/h (391 km).
Am Sonntag konnte Matthias Picht eine Schnittgeschwindigkeit von 113,14 km/h erfliegen (480 km Gesamtstrecke). Durch das gute Ergebnis der U25 wurde in der Segelflug-Landesliga der 3. Platz erreicht. Insgesamt wurden mit 11 Flügen 3863 km erflogen.
Die Liga-Saison dauert 19 Wochenenden. Damit steht den Piloten noch einige spannende Wochenenden bevor und durch das Formel-1 Wertungssystem bleibt es auch bis zum letzten Wertungstag spannend, wer OLC Champion wird.
Weitere Informationen über den OLC und die Regeln finden Sie im Internet unter www.onlinecontest.org

20.5.2015 - LSV flog über 4500km am Osterwochenende ():

Am vergangenen Osterwochenende startete das erste Mal in der neuen Saison eine große Anzahl Piloten zum Streckenflug vom Hattorfer Segelfluggelände. Insgesamt konnten über die Feiertage 12 Piloten auf Kilometerjagd gehen und bescherten dem Verein eine beträchtliche Summe an geflogenen Kilometern.
Die Auswertung des Osterwochenendes ergab eine Gesamtsumme von 4589 geflogenen Kilometern aufgeteilt auf 17 Flüge. Dabei drangen die Segelflugzeuge in Höhen bis zu 2300m vor und das mit einer Steigrate von bis zu 4 Metern pro Sekunde. Zwar waren die Temperaturen in der Höhe mit bis zu -10°C doch sehr niedrig, aber davon ließen sich die Piloten nicht abhalten.
Zwei Piloten hat es am Ostersonntag bis hinter das hessische Marburg verschlagen. Matthias Picht aus Herzberg ist 463km und Andreas Redlin aus Lübeck sogar 540km geflogen. Auch unsere Junioren waren mit von der Partie und so flog Phillip Lüer, ebenfalls am Ostersonntag, stolze 342 km.
Was man bei solchen Zahlen nie vergessen darf, ist dass die Flugzeuge diese Stecken ohne Motor und Treibstoff zurücklegen. Nur die Kraft der Sonne treibt die Segelflugzeuge an. Die besonders gute Thermik – also die warme, aufsteigende Luftmasse – zu dieser Jahreszeit ergibt sich durch die Kombination von kalten Nächten und sehr sonnigen Tagen. Dadurch steigt besonders viel warme Luft sehr schnell nach oben und mit ihnen die Segelflugzeuge.
Somit war das Osterwochenende ein toller Anfang für die Saison und es bleibt zu hoffen, dass es genau so weiter geht und noch der ein oder andere Tag mit toller Thermik für die Piloten bereit steht.
Alle Interessenten können sich gerne am Wochenende auf dem Flugplatz über den Segelflug informieren und bei Interesse einen Gastflug mitmachen.

20.5.2015 - Freie Ausbildungsplätze im LSV Kreis Osterode ():

Wer schon immer Segelfliegen lernen wollte, sollte die Möglichkeit jetzt nutzen. Der LSV bietet wieder Ausbildungsplätze zum Segelflugpiloten an. Ab dem 14. Lebensjahr kann jeder mit der Ausbildung beginnen. Mehr dazu am Ende des Artikels.
Nachdem in den letzten Monaten alle Flugzeuge des Vereins auseinander gebaut, gewartet und teilweise modernisiert wurden, geht die Winterarbeit Im LSV dem Ende entgegen. Zwar ist noch der ein oder andere Handgriff zu tun und der Bereich der Start- und Landebahn muss noch präpariert werden, aber am 28. März startet der LSV pünktlich in die neue Flugsaison. Ab diesem Zeitpunkt wird wieder jedes Wochenende, an Feiertagen und in den Ferien Flugbetrieb in Hattorf stattfinden. Gäste, Zuschauer und Interessierte sind uns jederzeit willkommen.
Viele Stunden Arbeit sind in die Reparaturen und in die Ausbesserung der Flugzeuge geflossen. Über die Sommermonate, in denen intensiver Flugbetrieb stattfindet, bleibt es nicht aus dass das ein oder andere Flugzeug kleine Schäden erleidet und so waren die Vereinsmitglieder jedes Wochenende von früh bis spät in der Werkstatt und haben geschraubt, geklebt und poliert. Besondere Aufmerksamkeit wurde dieses Jahr der Schulungsmaschine ASK21 zuteil, die eine komplette Modernisierung der Instrumentierung und der Technik bekam. Alle Arbeiten wurden von extra ausgebildeten Werkstattleitern überwacht und abgenommen. Somit entsprechen alle Flugzeuge den Vorgaben des Luftfahrtbundesamtes und des Herstellers.
Auch wurde in den Wintermonaten wieder der Theorieunterricht für die Flugschüler abgehalten. Sie wurden in den Fächern Meteorologie, Technik, Luftrecht, Navigation, menschliches Leistungsvermögen und Verhalten in besonderen Fällen von ehrenamtlichen Fluglehrern unterrichtet und sind jetzt fit um in der kommenden Saison ihren nächsten praktischen Ausbildungsabschnitt zu beginnen.
Die Planung des diesjährigen Flugplatzfestes ist auch schon in vollem Gange. Zwar findet das Fest traditionsgemäß erst am 05. und 06. September statt, jedoch zeigt die frühe Planung wie arbeitsintensiv die Vorbereitungen für eine solche Veranstaltung sind. Das reicht von behördlichen Vorgaben und Anträgen, bis zur Buchung der Gastpiloten mit ihren Flugzeugen.
Der Winter ist somit eine arbeitsintensive Zeit um zum einen die Wartungen und Reparaturen an den Flugzeugen vorzunehmen und zum anderen in der kommenden Saison den Flugbetrieb und die Ausbildung aufrecht zu halten. Zwar ist im Winter der generellen Flugbetrieb eingestellt jedoch können unter bestimmten Wetterbedingungen sogenannte Wellenflüge abgehalten werden. Dabei werden besondere Aufwinde genutzt, die die Flugzeuge in sehr große Höhen tragen können. Diese Gelegenheit bot sich einigen Piloten aus Hattorf an den besonders schönen Tagen der kalten Jahreszeit und auch zahlreiche Gastpiloten haben sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen um im Winter doch noch mal in die Luft zu kommen.
Im Übrigen hat der LSV wieder Ausbildungskapazitäten frei und bietet am 28. März ab 15:00 Uhr eine Einführung für Interessierte in das das Thema Segelfliegen an. Jeder, der sich über das Fliegen in unserm Verein informieren möchte, ist eingeladen. Unser Ausbildungsleiter wird Ihnen dann alles Wichtige über die praktische und theoretische Ausbildung zum Segelflugpiloten erklären und ihnen ihre Fragen beantworten. Kommen Sie dazu einfach rechtzeitig am Samstag den 28. März kurz vor 15 Uhr zum Flugplatz nach Hattorf. Bei Rückfragen erreichen sie uns an den Wochenenden unter der 05521-3555.


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